Das Alfred-Wegener-Institut forscht in der Arktis, Antarktis und den Ozeanen der mittleren und hohen Breiten. Es koordiniert die Polarforschung in Deutschland und stellt wichtige Infrastruktur wie den Forschungseisbrecher Polarstern und Stationen in der Arktis und Antarktis für die nationale und internationale Wissenschaft zur Verfügung.


 
 

Pressemitteilungen

24. Februar 2015: Eine Frage des Lichts: Ozeanversauerung bremst das Algenwachstum im Südpolarmeer

Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) haben in einer aktuellen Studie erstmals gezeigt, dass sich die Ozeanversauerung negativ auf die Kieselalgen im Südpolarmeer auswirken könnte. Bei Laborversuchen konnten sie beobachten, dass die Kieselalgen bei wechselnden Lichtbedingungen im saureren Wasser deutlich schlechter wachsen. Damit widerlegt das Team um Dr. Clara Hoppe die bisher vorherrschende Annahme, der sinkende pH-Wert würde das Wachstum dieser einzelligen Algen ankurbeln.

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9. Februar 2015: Neuer Antrieb für Forschungsschiff Heincke – Umweltfreundliche Nachbehandlung reduziert Abgase

Das Forschungsschiff Heincke des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI), hat drei neue Hauptmaschinen bekommen. Ausgestattet mit Rußfiltern und nachgeschalteten Abgasreinigungsanlagen fährt das Schiff zukünftig wirtschaftlicher und umweltfreundlicher.

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2. Februar 2015: Stichlingsweibchen stimmen Nachwuchs auf Klimawandel ein

Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Institutes, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) haben erstmals nachgewiesen, dass Dreistachlige Stichlinge aus der Nordsee Informationen über ihre Lebensbedingungen und Umwelt auch ohne Genveränderungen an ihren Nachwuchs weitergeben. Diese Fähigkeit könnte ein wichtiger Baustein für die Anpassung der Art an die Folgen des Klimawandels sein, berichten die AWI-Forscher in einer kürzlich erschienenen Studie im Fachmagazin Functional Ecology. Interessanter Weise obliegt die Informationsweitergabe jedoch hauptsächlich den Stichlingsweibchen. Die Temperaturerfahrungen der Männchen spielen bei dieser Art nur eine kleine Rolle.

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2. Februar 2015: Dr. Karsten Wurr tritt Amt des AWI-Verwaltungsdirektors an

Das Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) begrüßt seinen neuen Verwaltungsdirektor. In Bremerhaven tritt heute Dr. Karsten Wurr die offizielle Nachfolge von Dr. Heike Wolke an, die im März 2014 an das Berliner Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin gewechselt war.

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