Das Alfred-Wegener-Institut forscht in der Arktis, Antarktis und den Ozeanen der mittleren und hohen Breiten. Es koordiniert die Polarforschung in Deutschland und stellt wichtige Infrastruktur wie den Forschungseisbrecher Polarstern und Stationen in der Arktis und Antarktis für die nationale und internationale Wissenschaft zur Verfügung.
Marine Art des Monats zum Internationalen Jahr der Biodiversität
Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat 2010 zum Internationalen Jahr der biologischen Vielfalt erklärt, um Bewusstsein zu schaffen, dass das Wohl des Menschen von biologischer Vielfalt abhängt, um den Verlust von Vielfalt zu stoppen und um Erfolge beim Schutz biologischer Vielfalt zu verdeutlichen. Aus diesem Anlass stellt das Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung 2010 jeden Monat eine „Marine Art des Monats“ stellvertretend für einzelne Forschungsthemen des Instituts vor. So werden die „Arten des Monats“ verschiedene Aspekte der Klimaänderung und deren Auswirkungen auf den Lebensraum Ozean zeigen. Hier finden Sie die Sonderseiten "Marine Art des Monats"...
Aktuelle Pressemitteilungen
20. August 2010: Wird das Eis auf dem Nordpolarmeer immer dünner? Forschungsflugzeug Polar 5 misst Meereiseisdicke nördlich von Grönland

Die Meereisausdehnung in der Arktis wird im September ihr jährliches Minimum erreichen. Meereisphysiker vom Alfred-Wegener-Institut sorgen sich um das langjährige Gleichgewicht im Nordpolarmeer. Sie haben Indizien dafür, dass die Masse des Meereises schwindet, weil seine Dicke abnimmt. Um dies zu belegen, messen sie derzeit die Eisdicke nördlich und östlich von Grönland mit dem Forschungsflugzeug Polar 5. Ziel der gut einwöchigen Kampagne ist es, den Export von Meereis aus der Arktis zu bestimmen – ein wichtiger Antriebsfaktor im globalen Ozeanströmungssystem.
Wird das Eis auf dem Nordpolarmeer immer dünner?
30. Juli 2010: NEEM-Eiskernbohrung in Grönland erreicht Felsbett – Forscher wollen Rückschlüsse auf Klimabedingungen und Höhe des Meeresspiegels in der letzten Warmzeit ziehen

Am Dienstag, den 27. Juli 2010 hat die Eiskerntiefbohrung NEEM (North Greenland Eemian Ice drilling) auf dem grönländischen Eisschild das Felsbett in einer Tiefe von 2537,36 Metern erreicht. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 14 Ländern sind am NEEM-Projekt beteiligt. Es ist das Eiskernbohrprojekt mit der bisher größten internationalen Beteiligung. Ein großes Ziel bestand darin, erstmals grönländisches Eis aus der kompletten letzten Warmzeit zu erbohren, dem Eem-Erdzeitalter, das von etwa 130.000 bis 115.000 Jahren vor heute dauerte. Dies ist dem internationalen Forscherteam jetzt nach fünf Jahren Projektlaufzeit gelungen.
NEEM-Eiskernbohrung in Grönland erreicht Felsbett
26. Juli 2010: Höhepunkt der Polarstern-Expedition: Autonomes Unterwasserfahrzeug des Alfred-Wegener-Instituts taucht erstmals unter das Eis der Arktis

Das Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft hat sein autonomes Unterwasserfahrzeug (Autonomous Underwater Vehicle, AUV) bei etwa 79° nördlicher Breite auf die erste Untereis-Mission geschickt.
14. Juli 2010: 30 Jahre Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung – Eis, Meer und Klima – Forschung um unsere Erde zu verstehen

Am 15. Juli wird das Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft dreißig Jahre alt. Mit seiner innovativen Wissenschaft und exzellenten Forschungsinfrastruktur hat sich das Alfred-Wegener-Institut (AWI) zu einem der weltweit führenden und international anerkannten Zentren für Klimaforschung in beiden Polarregionen und den Meeren entwickelt.
30 Jahre Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung





