Das Alfred-Wegener-Institut forscht in der Arktis, Antarktis und den Ozeanen der mittleren und hohen Breiten. Es koordiniert die Polarforschung in Deutschland und stellt wichtige Infrastruktur wie den Forschungseisbrecher Polarstern und Stationen in der Arktis und Antarktis für die nationale und internationale Wissenschaft zur Verfügung.
Im Fokus
Zum 100. Jahrestag der These zur Kontinentverschiebung von Alfred Wegener
Am 6. Januar 2012 ist es genau 100 Jahre her, dass Alfred Wegener seine These der Kontinentverschiebung zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorstellte. Wie er diese begründete und warum es fast ein halbes Jahrhundert dauerte, bis man handfeste Beweise für Wegeners Ideen fand, erfahren Sie auf unseren Hintergrundseiten.
Kurzmeldungen
Pressemitteilungen
27. Januar 2012: Entdeckung des Filchner-Ronne-Schelfeises vor 100 Jahren

Am 31. Januar 1912 erreichte Wilhelm Filchner mit der zweiten deutschen Antarktisexpedition das nach ihm benannte Filchner-Ronne-Schelfeis in der Antarktis. Seine Arbeit zeigte, dass im Gegensatz zu damals gängigen Hypothesen wahrscheinlich eine Verbindung zwischen der Westantarktischen Halbinsel und der Ostantarktis bestand. Das Weddellmeer konnte erstmals in seiner Ausdehnung abgeschätzt werden und entwickelte sich zum bevorzugten Gebiet der deutschen Antarktisforschung.
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26. Januar 2012: Neue Studie zeigt Zusammenhang zwischen arktischer Meereisbedeckung im Sommer und dem Winterwetter in Mitteleuropa

Auch wenn die aktuelle Wetterlage scheinbar dagegen spricht: Die Wahrscheinlichkeit für kalte, schneereiche Winter in Mitteleuropa steigt, wenn die Arktis im Sommer von wenig Meereis bedeckt ist. Wissenschaftler der Forschungsstelle Potsdam des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft haben einen Mechanismus entschlüsselt, wie eine schrumpfende sommerliche Meereisbedeckung die Luftdruckgebiete in der arktischen Atmosphäre verändert und darüber unser europäisches Winterwetter mitbestimmt.
24. Januar 2012: Unsere Blaue Zukunft - Das Konsortium Deutsche Meeresforschung informiert Europa-Politiker

Das Meer – eine Quelle für Rohstoffe, Energie und Nahrung. Um es gleichzeitig nachhaltig zu nutzen und zu schützen, müssen wir es besser verstehen. Zu diesem Thema findet unter Mitwirkung von Prof. Dr. Karin Lochte, Vorsitzende des Konsortiums Deutsche Meeresforschung (KDM), eine Sondersitzung der Norddeutschen Wissenschaftsministerkonferenz (NWMK) in Brüssel statt. KDM präsentiert dazu eine Ausstellung im Europäischen Parlament, die zusammen mit den Teilnehmern der NWMK, Abgeordneten des Europäischen Parlaments und Vertretern der Europäischen Kommission eröffnet wird.
23. Januar 2012: Stellungnahme des Alfred-Wegener-Institutes zu den Vorwürfen zweier Umweltschutzorganisationen

Das Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft wehrt sich mit Nachdruck gegen Vorwürfe der Umweltschutzorganisationen WWF-Deutschland und WDCS. Beide waren heute mit einer Pressemeldung an die Öffentlichkeit getreten, in der sie dem Alfred-Wegener-Institut vorwerfen, von einem russischen Kooperationspartner seismische Messungen in der Antarktis durchführen zu lassen, deren Genehmigung zuvor vom Umweltbundesamt verweigert worden sei.
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