Das Alfred-Wegener-Institut forscht in der Arktis, Antarktis und den Ozeanen der mittleren und hohen Breiten. Es koordiniert die Polarforschung in Deutschland und stellt wichtige Infrastruktur wie den Forschungseisbrecher Polarstern und Stationen in der Arktis und Antarktis für die nationale und internationale Wissenschaft zur Verfügung.
Bilder einer Expedition - FS Polarstern in der winterlichen Antarktis
18. Juni 2013: Polarstern hat bei 61° 30' S die Meereisgrenze erreicht. Kleine und mehrere Meter große Pfannkucheneis-Schollen drängen sich im Wind zusammen. Im Gegensatz zu einem Teich, gefriert der Ozean nicht als durchgehende Eisdecke. In den Wellen entsteht Eisbrei, der sich zu Klumpen verfestigt, die wachsen, aneinanderstoßen. Mehr im Meereisportal...
Kurzmeldungen
Pressemitteilungen
19. Juni 2013: Neues multifunktionales Werkstattgebäude für das Alfred-Wegener-Institut auf Helgoland – Einweihung und Tag der offenen Tür

Am Donnerstag, den 20. Juni 2013, wird auf Helgoland ein neues Werkstattgebäude des Alfred-Wegener-Instituts (AWI), Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung, eingeweiht. Mit dem Werkstattneubau wurde die erste Phase des so genannten Bluehouse-Greenhouse-Konzeptes realisiert: Die Entwicklung eines modernen Forschungskomplexes, dessen Energiebilanz möglichst klimaneutral bleibt. Das Gebäude hat 1,65 Millionen Euro gekostet, die insbesondere in nachhaltiges Bauen investiert wurden. Auch in den anderen Institutsgebäuden ist Tag der offenen Tür.
12. Juni 2013: Die genetische Vielfalt macht’s: Forscher entschlüsseln Genom und Erfolgsgeheimnis der Kalkalge Emiliania huxleyi

Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Institutes, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung, haben gemeinsam mit einem internationalen Forscherteam das Genom der Kalkalge Emiliania huxleyi entschlüsselt und dabei eine Erklärung für die enorme Anpassungsfähigkeit und Verbreitung dieses Einzellers gefunden. Wie die Forscher in einer Online-Vorabveröffentlichung des Fachmagazins Nature berichten, punktet die Mikroalge mit genetischer Vielfalt. Sie besitzt ein besonders großes sogenanntes Pan-Genom. Das heißt, die Einzeller teilen nur einen gewissen Stammsatz identischer Erbinformationen miteinander. Der Rest des Genpools variiert stark und hängt vom Ort und den jeweiligen Lebensbedingungen der Algen ab. Die Kalkalge ist die erste Alge, bei der Wissenschaftler diese Besonderheit nachweisen konnten.
Zur Pressemeldung: Die genetische Vielfalt macht’s
12. Juni 2013: Das Ozonloch über der Antarktis wird kleiner: Langzeitmessungen an deutscher Forschungsstation belegen Erholung der Ozonschicht

Die Ozonschicht über der Antarktis erholt sich. Wie Ozon-Messungen von Meteorologen des Alfred-Wegener-Institutes, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI), belegen, sind die Ozonwerte innerhalb des Ozonlochs über der deutschen Antarktis-Forschungsstation Neumayer-Station III im Jahr 2012 zum wiederholten Male deutlich über den Rekordwerten aus dem Zeitraum 2000 bis 2009 geblieben. Eine Entwicklung, die Hoffnung macht.
Zur Pressemitteilung: Das Ozonloch über der Antarktis wird kleiner
6. Juni 2013: Polarstern-Expeditionsteilnehmer starten Richtung winterliche Antarktis – Meereis und Lebewesen des Südpolarmeers im Fokus

Heute startet eine Gruppe Forschender des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung, mit einem Flugzeug Richtung Südafrika. Die Reise in den Süden ist jedoch kein Sommerurlaub, sondern der Auftakt für eine besondere Fahrt: Am Samstag, den 8. Juni 2013, soll das Forschungsschiff Polarstern zu einer Expedition in den antarktischen Winter aufbrechen. 49 Forschende von Instituten aus zwölf Ländern werden gemeinsam mit 44 Besatzungsmitgliedern gut zwei Monate im Südpolarmeer unterwegs sein. Sie erforschen das Meereis, die Atmosphäre und den Ozean, bis die Expedition am 12. August in Punta Arenas, Chile, endet.
Pressemitteilung: Polarstern startet zu Winterexperiment in Antarktis






