Chemielaborant/in

Chemielaborant/innen arbeiten meist im Team mit Naturwissenschaftler/innen in Laboratorien der Industrie, an Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Die Aufgaben beziehen sich auf das Planen, Durchführen und Auswerten von Stoffanalysen, die Herstellung chemischer Substanzen und die Trennung von Stoffgemischen. Neben der Durchführung von Untersuchungen und Verfahren in den Bereichen Synthese, Instrumentelle Analytik, Spektroskopie, physikalisch-chemisches Arbeiten, spielen Erfassen, Protokollieren, Dokumentieren und Auswerten von Mess –und Untersuchungsdaten mit Hilfe von EDV eine wesentliche Rolle.

Neben der praktischen Ausbildung in den Labors des AWI findet überbetriebliche Ausbildung am Ausbildungszentrum für Chemielaboranten an der Uni Bremen und am Schulzentrum Utbremen statt. Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung stehen je nach Voraussetzungen vielfältige Möglichkeiten wie Expeditionen und Projekte in Aussicht.

Das Wichtigste in Kürze - was, wer, wo, wie lange?

Was?
Chemielaborant/innen arbeiten meist im Team mit Naturwissenschaftler/innen in Laboratorien der Industrie, an Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Die Aufgaben beziehen sich auf das Planen, Durchführen und Auswerten von Stoffanalysen, die Herstellung chemischer Substanzen und die Trennung von Stoffgemischen.

Wer?
Wenn du Interesse an Naturwissenschaften, Mathematik und Technik sowie Grundkenntnisse in Englisch hast und offen mit Computern und Mitarbeiter/innen umgehen kannst, verfügst du über die optimalen Einstiegsvoraussetzungen für diesen vielseitigen Beruf. Handwerkliches Geschick ist nützlich. Als Mindestanforderung gilt die Mittlere Reife.

Wo?
Neben der praktischen Ausbildung in den Labors des AWI findet die überbetriebliche Ausbildung am Ausbildungszentrum für Laborant/innen an der Uni Bremen und am Schulzentrum Utbremen statt.

Wie lange?
Die Ausbildung dauert regulär dreieinhalb Jahre.

Ein spannender Beruf - was erwartet mich?

Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung stehen je nach Voraussetzungen vielfältige Möglichkeiten wie Expeditionen und Projekte in Aussicht.

Wie läuft die Ausbildung?

Es handelt sich um eine duale Ausbildung (parallel Betrieb und Berufsschule); die Berufsschule findet zweimal wöchentlich in Bremen statt. Nach einer naturwissenschaftlich-technischen Grundausbildung arbeitest du als Auszubildende/r im Labor mit Wissenschaftler/innen zusammen und lernst sukzessiv den verantwortungsbewussten Umgang mit komplexen Messeinrichtungen und Versuchsaufbauten. Verantwortungsbewusstes Handeln sowie die Beachtung von Regelungen zu Arbeitssicherheit und Qualitätsmanagement stehen häufig im Vordergrund der täglichen Arbeit.

Neben der Durchführung von Untersuchungen und Verfahren in den Bereichen Synthese, Instrumentelle Analytik, Spektroskopie, physikalisch-chemisches Arbeiten, spielen Erfassen, Protokollieren, Dokumentieren und Auswerten von Mess –und Untersuchungsdaten mit Hilfe von EDV eine wesentliche Rolle.

Theoretische Inhalte

Jahr 1

  • Vereinigen & Trennen von Stoffsystemen
  • Struktur und Eigenschaften von Stoffen
  • Fotometrie und Chromatographie
  • Präparate synthetisieren

Jahr 2

  • Volumetrie und Gravimetrie
  • Spektroskopie und Strukturaufklärung
  • Mikrobiologie
  • Synthese- und Arbeitstechniken

Jahr 3

  • Biotechnologie und Zellkulturtechnik
  • Werkstoffe und Elektrochemie
  • Elektrotechnik

Jahr 4

  • Beschichtungen herstellen/prüfen
  • Immunologie und Diagnostik
  • Produktprozessüberwachung

Deutsch (1. Jahr), Englisch & Politik (prüfungsrelevant) durchgängig

Arbeitsbedingungen

  • Arbeit mit technischen Geräten (z. B. Messinstrumente, Versuchsaufbauten)
  • Präzisions- und Feinarbeit
  • Bildschirmarbeit
  • Tragen von Schutzkleidung
  • Umgang mit chemischen Arbeitsstoffen
  • Unfallgefahr (z. B. Chemikalien)
  • Arbeit unter Geruchseinfluss (z. B. chemische und organische Substanzen, Lösungsmittel)
  • Beachtung vielfältiger Vorschriften